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INTERVIEW MIT GESCHÄFTSLEITUNG

Im Interview

Jan Becker - Baufinanzierung

Becker, Jan

Geschäftsführer

Karlsruhe

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Philipp Zimmer - Baufinanzierung

Zimmer, Philipp

Geschäftsführer

Karlsruhe

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Im Gespräch mit Geschäftsführer Philipp Zimmer:

Im Jahr 2026 bist du aus der Bankenwelt zur FIBA gewechselt – in einer wirtschaftlich turbulenten Zeit. Was waren deine Gründe?

Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten zeigt sich, wie wichtig gute Finanzierungspartner und verlässliche Beratung sind.

Ich komme aus der klassischen Banken- und Finanzierungswelt und habe über viele Jahre erlebt, wie stark Beratung in starren Strukturen oft an Grenzen stößt – sei es durch eingeschränkte Produktwelten, standardisierte Prozesse oder fehlende Flexibilität. Die FIBA bietet hier einen anderen Ansatz: unabhängig, partnerschaftlich und mit einem klaren Fokus auf individuelle Lösungen.

Mich hat vor allem die Möglichkeit gereizt, Finanzierung wieder so zu denken, wie sie aus Kundensicht gedacht werden sollte: offen, persönlich, langfristig und mit Zugriff auf den gesamten Markt. Hinzu kommt, dass die FIBA kein anonymer Vermittler ist, sondern ein Unternehmen mit echter Beratungskultur, starken Partnerschaften und viel Entwicklungspotenzial. Genau das hat mich überzeugt.

 

Wie siehst du den Finanzierungsmarkt?

Der Finanzierungsmarkt ist anspruchsvoller geworden – aber auch spannender. Wir erleben seit einiger Zeit ein Umfeld, in dem Zinsen, regulatorische Anforderungen, Baukosten, Energieeffizienz und wirtschaftliche Unsicherheit gleichzeitig auf die Kunden einwirken. Das macht Finanzierungsentscheidungen komplexer als noch vor einigen Jahren.

Ich sehe darin aber nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance. Denn gerade in einem solchen Markt steigt der Bedarf an qualifizierter, unabhängiger und verständlicher Beratung. Kunden wollen heute nicht nur einen Zinssatz vergleichen, sondern wissen: Welche Finanzierung passt wirklich zu meiner Lebenssituation, meinem Vorhaben und meiner langfristigen Planung?

Der Markt wird deshalb aus meiner Sicht anspruchsvoller, aber auch beratungsintensiver. Und genau dort liegt die Stärke unabhängiger Finanzierungspartner wie der FIBA.

 

Welche Potenziale birgt die aktuelle Situation für die FIBA?

Die aktuelle Marktsituation eröffnet uns gleich mehrere Chancen.

Zum einen wächst der Bedarf an Orientierung. Viele Kunden fühlen sich bei Finanzierungsfragen heute unsicherer als früher – sei es durch Zinsentwicklungen, Eigenkapitalanforderungen oder die Frage, welche Bank überhaupt zu ihrem Vorhaben passt. Als bankenunabhängiger Finanzierungspartner können wir genau hier Mehrwert schaffen, weil wir nicht auf eine Produktwelt beschränkt sind, sondern aus einer Vielzahl von Finanzierungspartnern die passende Lösung entwickeln können.

Zum anderen profitieren wir davon, dass persönliche Beratung und echte Erreichbarkeit wieder wichtiger werden. In einem komplexen Markt reicht ein Online-Vergleich oft nicht aus. Kunden wünschen sich jemanden, der ihr Vorhaben wirklich versteht, sie durch den Prozess begleitet und auch nach der Auszahlung noch ansprechbar bleibt.

 

Wird die Zukunft der Finanzierungsberatung digital oder analog?

Die Zukunft wird ganz klar hybrid sein.

Digitale Prozesse sind heute unverzichtbar – sowohl für Kunden als auch für Berater. Sie sorgen für Geschwindigkeit, Transparenz und Effizienz. Kunden erwarten heute, Unterlagen digital hochladen zu können, flexibel per Video beraten zu werden und jederzeit einen Überblick über ihren Finanzierungsprozess zu haben. Das ist richtig und wichtig.

Gleichzeitig bleibt Finanzierung ein hoch emotionales und sehr persönliches Thema. Es geht oft um die größte Investition im Leben, um Sicherheit, Familie, Zukunft und Vertrauen. Solche Entscheidungen trifft man nicht allein über eine Strecke oder einen Zinsrechner.

Deshalb bin ich überzeugt: Die Zukunft gehört nicht dem Entweder-oder, sondern der intelligenten Verbindung aus beidem – also digitalen Prozessen und persönlicher, verbindlicher Beratung. Genau dort wollen wir als FIBA weiter investieren.

 

Bankenunabhängige Finanzierungsberater gewannen in den letzten Jahren Marktanteile von den klassischen Bankberatern. Wie geht es weiter?

Ich glaube, dieser Trend wird sich fortsetzen. Nicht, weil Banken grundsätzlich schlechter beraten, sondern weil sich die Erwartungen der Kunden verändert haben.

Kunden wünschen sich heute Vergleichbarkeit, Geschwindigkeit, Flexibilität und vor allem Unabhängigkeit. Wer nur eine Produktwelt anbieten kann, stößt in einem komplexen Markt zwangsläufig schneller an Grenzen. Ein bankenunabhängiger Berater kann dagegen viel stärker aus Kundensicht denken und unterschiedliche Finanzierungspartner miteinander vergleichen.

Hinzu kommt, dass viele Banken ihre Beratungsstrukturen in den letzten Jahren verändert oder verschlankt haben. Das schafft Raum für spezialisierte Finanzierungsberater, die sich genau auf diese Themen konzentrieren und den Kunden über den gesamten Prozess begleiten.

Ich bin überzeugt, dass bankenunabhängige Beratung weiter an Bedeutung gewinnen wird – vorausgesetzt, sie bleibt qualitativ hochwertig, verbindlich und nah am Kunden. Denn am Ende wird nicht die Plattform gewinnen, sondern derjenige, der Vertrauen aufbaut und echte Lösungen liefert.

 

Warum sollte sich ein Finanzexperte ausgerechnet für die FIBA entscheiden?

Weil die FIBA vieles verbindet, was gute Berater heute suchen: unternehmerische Freiheit, ein starkes Netzwerk, professionelle Strukturen und gleichzeitig eine sehr persönliche Kultur.

Wer zu uns kommt, findet keine anonyme Vertriebsorganisation, sondern ein Umfeld, in dem Zusammenarbeit, Qualität und Partnerschaft tatsächlich gelebt werden. Wir wollen Berater nicht in starre Systeme pressen, sondern ihnen die Möglichkeit geben, ihre Stärken einzubringen und gleichzeitig von einer starken Plattform, erfahrenen Ansprechpartnern und gewachsenen Bank- und Kooperationspartnern zu profitieren.

 

Was ist dir als Geschäftsführer im Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern besonders wichtig?

Mir ist vor allem wichtig, dass Menschen spüren, woran sie bei uns sind – und zwar fachlich genauso wie menschlich. Verlässlichkeit, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind für mich keine Floskeln, sondern die Grundlage jeder erfolgreichen Zusammenarbeit.

Im Umgang mit Mitarbeitern bedeutet das für mich, zuzuhören, Verantwortung zu übertragen, klare Orientierung zu geben und gleichzeitig Raum für Entwicklung zu schaffen. Ich bin überzeugt, dass Unternehmen nur dann dauerhaft erfolgreich sein können, wenn Menschen nicht nur funktionieren sollen, sondern sich mitgenommen, ernst genommen und wertgeschätzt fühlen.

Im Umgang mit Kunden und Partnern gilt für mich ein ähnlicher Grundsatz: Vertrauen entsteht nicht durch große Worte, sondern durch Haltung, Erreichbarkeit und ehrliche Beratung. Gerade in unserer Branche, in der es oft um weitreichende finanzielle Entscheidungen geht, braucht es Verbindlichkeit, Transparenz und einen Partner, der auch dann erreichbar ist, wenn es einmal schwierig wird.

Mein Anspruch ist deshalb, dass die FIBA nicht nur fachlich als starker Finanzierungspartner wahrgenommen wird, sondern auch menschlich – als Unternehmen, das zuverlässig arbeitet, partnerschaftlich denkt und langfristige Beziehungen über kurzfristige Interessen stellt.

 

Im Gespräch mit Geschäftsführer Jan Becker

 

Im Jahr 2023 bist aus der Bankenwelt zur FIBA gewechselt. In einer wirtschaftlich turbulenten Zeit. Was waren deine Gründe?

In der Tat bewegen wir uns in einer turbulenten Zeit, nach der Pandemie folgten Inflation, Krieg, Wirtschaftskrise und Donald Trump. Mein erstes Jahr bei der FIBA war 2023, das Ende der Niedrigzinsphase mit all seinen Verwerfungen und das wohl schwierigste Jahr für die Immobilien- und Finanzierungsbranche seit den 90ern.

Insofern bekomme ich diese Frage oft gestellt. Kurz gesagt: Ich hatte nach einigen Gesprächen mit Rüdiger und Gerd und einigen Wochen/Monaten Grübeln das Gefühl, dass es genau das richtige für mich ist. Nach 25jahren Banker-Dasein sah und sehe ich die vielen Chancen am Markt. Turbulenzen und Krisen gab es schon immer und wird es immer geben. Ich habe gelernt und gesehen, dass es immer irgendwie weiter geht und die größten Erfolge oft in schwierigen Zeiten entstehen. Ich habe also die Chance genutzt und bin davon überzeugt, dass wir mit der FIBA weiter erfolgreich sein werden.

 

Wie siehst du den Finanzierungsmarkt?

Ich denke zunächst einmal, dass wir mit unserem Business ein solides Fundament haben. Menschen leben und arbeiten in Immobilien bzw. Unternehmen. Wir finanzieren Immobilien und Unternehmen. Insofern gibt es eine natürliche Nachfrage in unserem Markt. Natürlich beeinflussen die Zinsentwicklung, die Wirtschaftslage, die Kreditvergabepraxis der Banken und die Immobilienpreise maßgeblich unser Geschäft. Ich persönlich bewerte die Rahmenbedingungen derzeit als neutral. Wir haben keine stark belebenden aber auch keine stark hemmenden Faktoren am Finanzierungsmarkt. Die allgemeine Wahrnehmung ist deutlich negativer. Ich denke das rührt daher, dass wir aus einer über ein Jahrzehnt anhaltenden Niedrigzinsphase kommen, die Ihren Höhepunkt im historisch einmaligen Null- bzw. Negativzinsumfeld fand. Für viele hat es sich normal angefühlt, dass es quasi keine Zinsen gibt und Immobilienpreise nur steigen können. In Wirklichkeit war aber diese Zeit meiner Meinung nach nicht normal und wir sind jetzt wieder in der Normalität.

Das größte Potenzial steckt meiner Meinung nach im Bürokratieabbau. Wenn uns gelingt, diese Spirale des Wahnsinns zu stoppen oder gar umzudrehen, wäre das ein riesiges Wachstumspaket. Ich habe diesbezüglich allerdings leider keine allzu große Hoffnung.

 

Welche Potentiale birgt die aktuelle Situation für die FIBA?

Unser Fundament mit unserem über Jahrzehnte aufgebauten Netzwerk an Kooperationspartner und Banken sucht nach wie vor seines gleichen am Markt. Unsere Infrastruktur haben wir klar auf Wachstum ausgelegt. Da der Markt nicht mehr von alleine wächst, möchten wir uns ein größeres Stück davon erschließen, sowohl in unseren bisherigen Kernregionen im Südwesten Deutschlands als auch darüber hinaus.

Finanzexperten bieten wir die Möglichkeit, eine Repräsentanz vor oder auch hinter ihrer Haustür zu gründen und selbstbestimmt zu arbeiten. Was ich wahrnehme ist, dass ist eigentlich genau das, was die junge Generation möchte. Insofern passt unser Geschäftsmodell nach wie vor sehr gut in die Zeit. Was an unseren bisherigen Standorten erfolgreich funktioniert, wollen wir gerne auch woanders aufbauen – wir suchen Unternehmer für unser Unternehmen.

 

Wird die Zukunft der Finanzierungberatung digital oder analog?

Die Frage aller Fragen! Fakt ist, dass uns die Digitalisierung der letzten zwei Jahrzehnte völlig neue Wege und Potentiale erschlossen, jedoch auch neue Herausforderungen gebracht hat. Ich denke, so wird es auch in den nächsten zwei Jahrzehnten sein.

Fakt ist aber auch, dass all das nichts daran geändert hat, dass Menschen mit Menschen Geschäfte machen. Sie tun es nur auf vielfältigere Weise und mit mehr technischer Unterstützung als früher. Gerade bei wichtigen und weitreichenden Entscheidungen suchen sich Menschen i.d.R. andere Menschen, denen Sie vertrauen und suchen nach Rat.

Insofern glaube ich an eine hybride Zukunft und wir werden weiterhin Vorort mit echten Menschen präsent sein, aber auch digitale Wege ausbauen.

 

Bankenunabhängige Finanzierungsberater gewannen in den letzten Jahren Marktanteile von den klassischen Bankberatern. Wie geht es weiter?

Ich denke dieser Trend wird anhalten, aus mehreren Gründen:

  • Plattformökonomie hat sich nachhaltig etabliert, weil sie einen riesigen Nutzen schafft. Der gesamte Markt wird aus einer Hand angeboten und erläutert.
  • Banken werden auf Grund der ausufernden Bürokratie- und Regulatorik sowie Personalmangel (kaum jemand will noch Banker werden) weiterhin Standorte schließen, Services digitalisieren und Leistungen zurückfahren.

In diese Lücke passen unabhängige Berater wie wir bei der FIBA perfekt rein, da unser Schwerpunkt bei Vertrieb und Beratung liegt. Die Aufgaben der Banken verlagern sich immer mehr zum Produktlieferanten und Bestandsbetreuer.

 

Warum sollte sich ein Finanzexperte ausgerechnet für die FIBA entscheiden?

Weil FIBA für Frei Individuell und einfach Besser Arbeiten steht. Wir schaffen alle Rahmenbedingungen für den persönlichen Erfolg, nur wollen muss jeder ihn selbst.

Wir suchen Verstärkung!

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