Was ist eine Anschlussfinanzierung und wann benötige ich sie?
Eine Anschlussfinanzierung ist die Weiterfinanzierung einer bestehenden Immobilienfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung. Sie wird benötigt, wenn das Darlehen nach Ende der festgelegten Zinslaufzeit noch nicht vollständig getilgt ist. Ohne rechtzeitige Anschlussfinanzierung droht ein ungünstiger Zinssatz oder sogar Liquiditätsproblemen.
Bei einer Immobilienfinanzierung ist die Rückzahlung oft auf mehrere Jahrzehnte ausgelegt, während die Zinsbindung meist deutlich kürzer ist. Nach Ablauf dieser Zinsbindung muss für die Restschuld eine Anschlussfinanzierung abgeschlossen werden. Diese sichert die weitere Rückzahlung zu neuen Konditionen ab. Ein praxisnahes Beispiel: Ein Eigenheimbesitzer schließt 2014 einen Immobilienkredit mit 10 Jahren Zinsbindung ab. 2024 läuft die Bindung aus, doch es besteht noch eine Restschuld von 95.000 Euro. Um diese weiter finanzieren zu können, wird eine Anschlussfinanzierung mit einer Bank abgeschlossen, entweder beim bisherigen Kreditinstitut oder einem neuen Anbieter. Die Auswahl des neuen Zinssatzes und der Tilgungshöhe hat direkte Auswirkungen auf die Gesamtkosten. Frühzeitige Planung – etwa mittels Anschlussfinanzierungsrechner – verschafft Planungssicherheit und ermöglicht Zinsvorteile, zum Beispiel über ein Forward-Darlehen. Wer die Anschlussfinanzierung nicht rechtzeitig regelt, muss mit höheren Zinssätzen oder schlechteren Konditionen rechnen.
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