Bausparkasse

Was bedeutet Bausparkasse?

Eine Bausparkasse ist ein spezielles Finanzinstitut, das Bausparverträge anbietet und verwaltet. Sie stellt eine zentrale Rolle im Bausparwesen dar und ermöglicht es Menschen, Geld für den Bau oder Kauf einer Immobilie anzusparen.

Die Bausparkasse ist für die Verwaltung der Bausparverträge zuständig. Sie schließt mit den Bausparern die Verträge ab und führt die Einzahlungen entgegen. Sie übernimmt auch die Zuteilung der Bauspardarlehen, sobald die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Als Finanzinstitut ist die Bausparkasse reguliert und unterliegt den gesetzlichen Vorschriften. Sie stellt sicher, dass die Bausparverträge gemäß den geltenden Bestimmungen abgewickelt werden und die Interessen der Bausparer geschützt sind. Bausparkassen werden in der Regel von Verbänden oder Genossenschaften betrieben und agieren als eigenständige Unternehmen.

Wichtige Begriffe:

  • Bausparen: Eine langfristige Sparform, bei der Geld für den Bau oder Kauf einer Immobilie angespart wird. Die Bausparkasse spielt dabei eine zentrale Rolle bei der Verwaltung der Bausparverträge und der Gewährung von Bauspardarlehen.
  • Bausparvertrag: Ein Vertrag zwischen einem Bausparer und einer Bausparkasse, der das Bausparen regelt. Er umfasst die Sparphase, die Darlehensphase und die Konditionen für das Bauspardarlehen.
  • Bausparguthaben: Das angesparte Guthaben, das ein Bausparer während der Sparphase in einem Bausparvertrag aufbaut. Es dient als Eigenkapital und ermöglicht den Zugang zum Bauspardarlehen.

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