Erschließungskosten

Was bedeutet Erschließungskosten?

Erschließungskosten sind die Kosten, die bei der Erschließung eines Grundstücks oder einer Immobilie entstehen. Sie umfassen die Ausgaben für die Herstellung der erforderlichen Infrastrukturen und Einrichtungen, um das Grundstück an das öffentliche Versorgungsnetz anzuschließen und die Nutzung zu ermöglichen.

Typische Erschließungskosten umfassen Ausgaben für Straßenbau, Wasser- und Abwasseranschlüsse, Stromversorgung, Telekommunikationsnetze, Grünflächen, Gehwege und andere notwendige Infrastrukturelemente. Die genauen Kosten variieren je nach Standort, Größe des Grundstücks und den spezifischen Anforderungen der örtlichen Behörden.

Erschließungskosten werden in der Regel von den Eigentümern des Grundstücks getragen. Bei größeren Entwicklungsprojekten können diese Kosten jedoch auch von Entwicklern oder Bauträgern übernommen werden, die das Grundstück entwickeln und die Immobilien verkaufen oder vermieten möchten.

Es ist wichtig, die Erschließungskosten bereits im Planungs- und Budgetierungsprozess eines Bauprojekts zu berücksichtigen, da sie einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität des Projekts haben können. Eine genaue Kostenermittlung und Kostenkontrolle während des Bauprozesses sind entscheidend, um unvorhergesehene finanzielle Belastungen zu vermeiden.

Wichtige Begriffe:

  • Infrastruktur: Die grundlegenden physischen und organisatorischen Strukturen und Einrichtungen, die für das Funktionieren einer Gesellschaft oder eines Gebiets erforderlich sind.
  • Bauträger: Eine Person oder ein Unternehmen, das Immobilienprojekte plant, entwickelt und umsetzt.
  • Budgetierung: Der Prozess der Schätzung und Kontrolle von finanziellen Ressourcen für ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte Aktivität.

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