Geldbeschaffungskosten

Was bedeutet Geldbeschaffungskosten?

Geldbeschaffungskosten sind Kosten, die im Zusammenhang mit der Beschaffung von Finanzierungsmitteln entstehen. Sie beziehen sich auf die Ausgaben, die bei der Aufnahme eines Kredits oder bei der Beschaffung anderer finanzieller Mittel entstehen.

Geldbeschaffungskosten umfassen in der Regel verschiedene Gebühren und Aufwendungen, die mit der Kreditbeantragung und -bearbeitung verbunden sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • Bankgebühren
  • Provisionen für Kreditvermittler
  • Kosten für die Bonitätsprüfung
  • Kosten für die Sicherheitenbewertung
  • Kosten für die Erstellung von Vertragsunterlagen

Die Geldbeschaffungskosten können je nach Art der Finanzierung und den individuellen Vereinbarungen mit dem Kreditgeber variieren. Sie werden in der Regel entweder als einmalige Zahlung bei der Kreditaufnahme oder als Teil der monatlichen Kreditraten berechnet.

Es ist wichtig, die Geldbeschaffungskosten bei der Kreditplanung und -vergleich zu berücksichtigen, da sie die Gesamtkosten der Finanzierung erhöhen können. Durch den Vergleich der Geldbeschaffungskosten verschiedener Angebote können Kreditnehmer die günstigste Option für ihre Bedürfnisse finden.

Wichtige Begriffe:

  • Kredit: Eine Vereinbarung, bei der eine Person oder ein Unternehmen Geld von einem Kreditgeber leiht und es zu einem späteren Zeitpunkt zurückzahlt.
  • Kreditnehmer: Die Person oder das Unternehmen, das den Kredit aufnimmt und die Verantwortung für die Rückzahlung trägt.
  • Kreditgeber: Die Bank, das Finanzinstitut oder die Organisation, die den Kredit bereitstellt.

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