Tilgungshypothek

Was bedeutet Tilgungshypothek?

Die Tilgungshypothek ist eine Form der Hypothek, bei der der Kreditnehmer während der Kreditlaufzeit sowohl Zinsen als auch Tilgungszahlungen leistet, um den ausstehenden Kreditbetrag abzuzahlen. Bei dieser Art von Hypothek verringert sich die Schuld des Kreditnehmers kontinuierlich im Laufe der Zeit.

Die Tilgungshypothek ist eine beliebte Form der Finanzierung für den Kauf von Immobilien. Bei Abschluss des Hypothekendarlehens wird ein Tilgungsplan vereinbart, der die Höhe der monatlichen Tilgungszahlungen festlegt. Diese Tilgungszahlungen setzen sich aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil zusammen.

Der Zinsanteil der Tilgungshypothek wird auf Basis des ausstehenden Kreditbetrags berechnet und verringert sich im Laufe der Zeit, da der Kreditnehmer den Kredit abbezahlt. Der Tilgungsanteil wird ebenfalls auf den ausstehenden Kreditbetrag angewendet und führt zur schrittweisen Reduzierung der Kreditschuld.

Im Gegensatz zu anderen Hypothekenarten, wie beispielsweise einer endfälligen Hypothek, bei der nur Zinszahlungen geleistet werden und die Tilgung erst am Ende der Kreditlaufzeit erfolgt, führt die Tilgungshypothek dazu, dass der Kreditnehmer mit jeder Tilgungszahlung einen Teil der Schuld tilgt.

Wichtige Begriffe:

  • Hypothek: Eine Form der Kreditsicherung, bei der eine Immobilie als Pfand für ein Darlehen dient.
  • Hypothekendarlehen: Ein Darlehen, das durch eine Hypothek abgesichert ist und für den Kauf oder die Refinanzierung von Immobilien verwendet wird.
  • Tilgungsplan: Eine detaillierte Übersicht über die Tilgungszahlungen eines Kredits, einschließlich der Höhe der monatlichen Zahlungen und der Aufschlüsselung in Zins- und Tilgungsanteil.

Zurück